tt-gemeindegrundungsbewegung

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Gemeindegründungsbewegungen entstehen durch die Verkündigung des Evangeliums. Leben werden verändert und ein dynamisch expandierendes Gemeindewachstum entsteht innerhalb einer Volksgruppe oder Bevölkerungsschicht. Diese Gemeinden gründen wiederum neue Gemeinden. Unter expandierendem Wachstum verstehen wir, dass die Zunahme an Gemeinden nicht nur einige Gemeinden pro Jahr umfasst, sondern sie vermehren sich rasch – aus zwei Gemeinden werden vier, aus vier werden 8 usw. Diese Multiplikation ist nur möglich, wenn neue Gemeinden durch die Gemeinden selbst gegründet werden. (gemäss David. V.Garrison, Kairoskurs)

 

Um den Menschen das Evangelium zu bringen, müssen Gemeinden gegründet werden. Empart glaubt, dass die Gemeinde von Gott gemäss Apostelgeschichte 2, 42-47 eingesetzt wurde. Als Jesus sagte: „Ich baue meine Gemeinde“ (Matth. 16, 18), sprach er nicht von Gebäuden, sondern von Gemeinschaften, damit Menschen durch die Gemeinde Veränderung in ihrem Leben erfahren können.

 

Empart konzentriert sich vor allem auf die Ausbildung von Gemeindegründern: Heute führt Empart in Indien und Nepal 43 Trainingszentren – jeweils für Männer und für Frauen mit je 25 Studienplätzen. Die Studenten erhalten dort während eines Jahres eine biblische, auf Christus ausgerichtete Ausbildung, damit sie mit einem brennenden Herzen für die Verlorenen auf ihren Einsatz als Gemeindegründer vorbereitet werden.

Gemeinden gründen

Unsere Strategie, Gemeinden durch Einheimische zu gründen, steht im Einklang mit dem Auftrag Jesu, in allen Nationen Menschen zu Jüngern zu machen.

  • Die Gemeinden werden von lokalen Pastoren für die Einheimischen gegründet, in der vor Ort gesprochenen Sprache.
  • Die Gemeindegründer sind selbständig und streben finanzielle Unabhängigkeit an.
  • Jede Gemeinde wird aufgefordert, sich nicht nur auf geistlicher, sondern auch auf sozialer Ebene zu engagieren.
  • Die Gemeinden werden ermutigt, Mission in den Fokus zu nehmen und durch monatliche Kollekten zu Gunsten der Gemeindegründung sie auch praktisch umzusetzen.
  • Die Mehrheit der Gemeindeglieder sind Christen der ersten Generation.
  • Das Durchschnittsalter der Gemeindegründer liegt bei 28 Jahren und im Durchschnitt sind sie seit fünf Jahren Christen.
  • Die Gemeinden werden an Orten gegründet, wo noch keine Gemeinde existiert.
  • 97 % der Studenten gründen ihre erste Gemeinde sechs Monate nach Abschluss der Ausbildung.
  • Empart definiert Gemeinde als „Gemeinschaft von mindestens 12 getauften Gemeindemitgliedern, die regelmässig den Gottesdienst und die Versammlungen besuchen.

Jünger machen

Die lokalen Gemeinden sind der Ort, wo sich das Leben abspielt: Hier wird den Mitmenschen gedient, werden sie bedingungslos angenommen, sie erhalten biblische Lehre, pflegen Gemeinschaft und beten zusammen. In ihrer Mitte geschehen Zeichen und Wunder und sie dürfen ein Licht sein für ihre Dörfer und Städte. Aus den Gemeinden heraus entstehen verschiedene soziale Projekte wie Nähkurse für Frauen, Alphabetisierungskurse, Grossfamilien, Mercy Homes für psychisch kranke Menschen etc…

Exponentielles Wachstum

Seit 1998 hat Empart über 4000 einheimische Gemeindegründer in Indien und Nepal ausgesendet und unterstützt. Bis 2015 wurden mehr als 10.500 Gemeinden gegründet und weitere 7.200 befinden sich gerade in Gründung.

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Einheimische Gemeindegründer

Unsere Strategie, Gemeinden durch Einheimische zu gründen, steht im Einklang mit dem Auftrag Jesu, in allen Nationen Menschen zu Jüngern zu machen.

Die Vorteile dieser Strategie :

  • Durch einheimische Gemeindegründer wird vermieden, dass das Christentum als fremde Religion angesehen wird.
  • Die Gemeindegründer sind mit der lokalen Kultur und den Gebräuchen vor Ort vertraut.
  • Die meisten Gemeindegründer sprechen zwei oder drei lokale Sprachen oder Dialekte, was die Kommunikation erleichtert.
  • Der Lebensstandard einheimischer Gemeindegründer gleicht dem jener Menschen, denen sie dienen. Das verhindert Spannungen.
  • Die finanziellen Kosten für die Unterstützung eines einheimischen Gemeindegründers liegen weit unter denen für einen ausländischen Missionar.

Training und Begleitung

Empart bietet Männern und Frauen in 43 Trainingszeiten eine intensive, einjährige Ausbildung an. Die Studenten leben mit dem Verantwortlichen und seiner Familie zusammen. So bekommen sie auf natürlichem Weg mit, wie dieser sein persönliches Leben und den Dienst managt. Diese Art zu lehren ist überaus erfolgreich und ein Schlüssel, um sie zu Jüngern zu machen. Die Studenten haben viele Möglichkeiten, das Gelernte gleich in die Praxis umzusetzen. Sie machen Erfahrungen in der Evangelisation, der Lehre und in allen anderen Aspekten des Gemeindelebens. Während ihres Studiums werden sie ermutigt, auf Gott zu hören, um herauszufinden, wo sie in zukünftig dienen sollen.

 

Empart verpflichtet sich dazu, die jungen Pastoren zu begleiten. In der Regel wird ein erfahrener Pastor nicht nur als Gemeindeleiter, sondern auch als Gebietskoordinator eingesetzt. Jeder dieser Pastoren ist für etwa 25 Gemeindegründer verantwortlich, begleitet, ermutigt und unterstützt die Männer und Frauen in ihrem Dienst. Regelmässige Treffen und Konferenzen bieten den Pastoren die Möglichkeit zum Austauschen und zur Weiterbildung.

Finanzielle Unterstützung

In den ersten 3 Jahren seines Dienstes wird ein Gemeindegründer zu 100% von Empart unterstützt. Durch diese Unterstützung kann er sich im ersten Jahr voll auf seine Ausbildung konzentrieren und in den weiteren beiden Jahren eine oder mehrere Gemeinden gründen. Vom 4. Jahr an wird die Unterstützung nach und nach reduziert und die Gemeinden, die der junge Pastor gegründet hat, werden ermutigt, die Unterstützung zu übernehmen. Der Lebensstandard ist je nach Region sehr unterschiedlich, deshalb berechnet Empart die benötigte Unterstützung des Pastors anhand des Durchschnittseinkommens der Dorfgemeinschaften, denen sie dienen. Es ist ein Grundsatz von Empart Gemeindegründer innerhalb von 7 Jahren in die finanzielle Unabhängigkeit zu führen. Das bedeutet, dass sie auf lange Sicht in der Lage sind, ihren Dienst weiterzuführen und neue Gemeinden zu gründen, ohne von Empart abhängig zu sein.

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